Einer meiner
beiden Chöre – der „Chor Zeitlos“ - hatte letztes Jahr
mal
wieder ein umfangreicheres Konzertprogramm fertig einstudiert,
und
darum hatten wir 4 große Auftritte. „Zeitlos“, weil das
Repertoire
so ziemlich alles bietet zwischen dem 12. und 21.
Jahrhundert.
Seit ich in
dem Chor bin (10 Jahre? Oder mehr?), haben wir uns um
die Chorkluft
gestritten. Vor 2 Jahren dann endlich die Einigung:
alle kleiden sich
komplett schlicht schwarz, und jede/r bekommt
ein Accessoire aus einem
bestimmten Stoff. Wir haben weiß, creme,
orange, hellrot, dunkelrot,
eisblau, olivgrün, pink und lila. Die Damen
haben Schals, Schärpen,
Haarbänder, große Blüten, … Die Herren
haben Schlipse, Fliegen
oder Einstecktücher. Und es sieht umwerfend
aus, wenn wir da
zusammen stehen und an jeder/m von uns ist
EIN Farbklecks.
Darum gab es
für die Chorleiterin auch diesmal eine Dankeskarte,
die zeigt, wie
wir sind: bunt auf schwarz, mit all unseren
Persönlichkeiten
schimmernd und fröhlich durcheinander.
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| musikalische Dankeskarte |
Da wir bei
wirklich jedem Lied anders auf die Stimmen aufgeteilt
sind, wechseln
wir auch vor jedem Lied unsere Position auf der Bühne.
Ich zum
Beispiel singe Sopran 1, Sopran 2, Alt und habe sogar schon
Tenor in
Originallage gesungen … Darum enthalten unsere Chor-
mappen auch zu
jedem Lied eine Standskizze. Und es ist kaum zu
glauben – der Klang
ändert sich tatsächlich dadurch. Und immer
zum Guten natürlich.
