Beim letzten
Schultütentermin vor den Sommerferien waren 6 Frauen da,
um ihre
Kunstwerke zu zaubern. Ich durfte diesmal sehr viele Sonder-
wünsche
unter einen Hut bringen und war am Ende heilfroh, dass die
Teilnehmerinnen so selbständig geplant, für Material gesorgt und
gearbeitet haben.
Als erstes
gab es eine „harmlose“ Dino-Tüte. Die Mutter schnappte sich
einfach meine Vorlagen und legte los.
In bewährter
Manier wurde aus verschiedenem Schmirgelpapier eine
Landschaft
gestaltet. Genial fand
ich das Nest aus gedrehtem Bast
für die Dinoeier.
Und zum
Schluss wurde die Tüte auch mit dem Bast zugebunden.
Dazu gab es
eine Vulkan-Tüte „mit viel Rums“.
Neben
Gesteins- und Lavabrocken flatterte auch noch
ein Flugsaurier am
Himmel.
Pina bekam
eine lila-silberne Tüte einigen kleinen Silberschmetterlingen …
… und mit
einem Pegasus-Einhorn.
Als nächstes
sollte eine Tüte passend zu diesem Ranzen entstehen.
Die Mutter
machte aus den Erdbeeren Punkte und nahm vor allem
die Farben des
Ranzens auf. Das gefiel mir richtig gut.
Der Igel
landete dann als kleiner Anhänger am Verschlussband.
Die 5. Tüte
sollte ganz mit kleinen Legosteinen beklebt werden.
Die brachte die
Mutter mit. Ich hatte für das Hauptmotiv ein
Legomännchenbild
ausgedruckt.
Das wurde
dann mit dem Namen versehen mitten zwischen die
vielen Steine
geklebt.
Die Tüte wurde – was gut zu den Bausteinen passt – sehr
gradlinig und schnörkellos.
Das letzte
sollte eine Schalke 04-Tüte werden. Da hab ich vorher
schon etwas
geschwitzt. Die Farben sind ja leicht. Und die Vorlage
für diese
Fußbälle ist auch kein Problem. Aber die Mutter hatte das
Problem
ganz anders gelöst, weil sie nämlich schon vorher einen
riesigen
Rohling im Fanshop gekauft hatte.
Da kamen
dann die zahllosen Bälle und das fröhlich
gepunktete Krepppapier
dran.
Wir hatten
einen schönen Abend miteinander!














