Auch wenn
ich allmählich den Eindruck habe, dass alle nur noch
Youtube-Videos
kucken und Blogs echt out sind – Noch wehre ich mich
dagegen, finde
(in den allermeisten Fällen) Fotos geeigneter zum
Nachbasteln und
baue Dir darum heute mal wieder eine bebilderte
Anleitung zusammen.
Mein
allerliebster Stern dieses Winters ist klein, aber fein – und
erstaunlich
Und gleich Feuer gefangen.
Hier ist ein
Beispiel, das ich der Klassenlehrerin meines Sohnes zum
Nikolaus
geschenkt habe:
Der
Durchmesser ist bei 6x12cm Papieren knapp 12cm. Man kann also
vom
Papier ganz leicht auf die Gesamtgröße hochrechnen.
Aber von
Anfang an: hier die Faltschritte für die 8 Einzelteile:
Wenn man ein
solches Teil hochkant stellt, kann man von oben in 2 „Fächer“
sehen. Und nun wird das 2. Element mit den Spitzen in diese Fäche
des
ersten gesteckt.
Auf diesem
Bild sieht man, dass die 2. Zackenkante senkrecht zur
1. Grundlinie
verläuft (hä? - genau hinkucken, wird schon!)
Nach und
nach werden so alle Zacken ineinander gesteckt. Am Schluss
gibt’s dann ein bisschen Gefriemel, weil sich Anfang und Ende
überlappen.
Aber
schließlich ist der Ring geschlossen. In der Mitte ist und ein
regelmäßiges 8eck entstanden.
Und hier
habe ich (ach etwa der Hälfte) mal den Finger zwischen die
Seiten
gesteckt. Witzigerweise entstehen nämlich 2 Ringe, die nur an
den
äußeren Spitzen verbunden sind. Innen ist der Stern sozusagen
„hohl“.
Jetzt habe
ich meinen fertigen Ring – und stelle fest, dass die Teile auch
jetzt noch genauso leicht wieder auseinanderrutschen, wie ineinander.
Selbst die ganz kleinen Sterne, die ja sehr leicht sind (hier aus
Geschenkpapier) würden sich beim Aufhängen sofort wieder auflösen.
Ein großer Stern – hier ein Beispiel von 30cm Durchmesser aus
schwerem Designpapier -
… würde
schon vom Eigengewicht auseinanderfallen. Darum klebe ich
beim
Einstecken die Spitzen fest. Bei kleinen Sternen nehme ich Gluedots,
bei den größeren kleine Stücke doppelseitig klebendes Band. Und es
reicht,
wenn es auf einer Seite festgeklebt wird.
Wenn die
Spitzen in den Schlitzen sind, mache ich das Schutzpapier ab …
… halte
die Seite etwas mit dem Fingernagel ab und kann dann
die Zacke
einschieben und festdrücken.
Nun ist also
der Stern fertig. Ganz kleine kann man z.B. auf eine
quadratische
Grußkarte oder ein Geschenk aufkleben. Zum Aufhängen
brauchen die
Sterne aber ein Band. Also gibt’s bin der Crop-o-dile ein
Loch in
eine Zacke und ein Eyelet darein. Band durch – auf hängen.
Die
Mittleren sehen sicher toll am Weihnachtsbaum aus. Und die ganz
Großen lassen sich wunderbar an eine Zimmertür oder ans Fenster
hängen.
Verziert
habe ich die Sterne mit so ziemlich allem, was ich in meinem
Keller
in die Finger bekommen habe: Strohsterne, Holzsterne, Rindensterne,
aus Orangenschalen ausgestochene Sterne, Sterne an langen Nadeln,
Filzsterne, ab und zu ein farblich passender Brillie, …
Und im
Moment kann ich tatsächlich gar nicht genug kriegen von den
schönen
Teilen. Genial ist nämlich auch, dass man sie so nebenbei mal
eben
falten, stecken und verzieren kann. Dieser Große hat nur eine
halbe
Stunde gedauert.