Mittwoch, 3. April 2013

feenhafte Napkin-Fold-Karte

Jaja, ich weiß, es häuft sich. Mich lässt diese Kartenform 
einfach noch nicht los, ich muss noch ein bisschen damit spielen.


Diesmal habe ich mir ein Feenpapier geschnappt 
und die anderen Papiere dazu ausgesucht. 
Alles ein wenig vintage gehalten und zaberhaft verspielt.

Napkin-Fold-Karte mit Feen

Dann war ich aber mit den grafischen“Briefmarken“ 
doch gar nicht so glücklich. Also habe ich die meisten 
einfach mit ihrem inneren Kreis ausgeschnitten. 
Dazu ein paar Schmettis aus den Papierresten. 
Der Grün-Getupfte ist aus der Rückseite des Feenpapieres. 
Mal sehen, wer die mal bekommen wird ...


Ich liebe es ja, mit den Details zu spielen. 
Hier ist es z.B. die eine gestanzte Ecke des Innenblattes. 
Oder als Niete in der Banderole die kleinen Noten.
Die grünen Dreiecke sind mit meinem ältesten Stempel, 
dem Schnörkel von Judi Kins, selbst gestaltet. 
 

Napkin-Fold für einen Mann

Mein Kusin ist Motarrad-Fan und April-“Scherz“. 
Zu seinem Geburtstag hat er darum diese Karte bekommen:


Napkin-fold-Karte für einen Mann

Reaktion habe ich noch keine, aber er ist Maschinenbauer 
und zu meiner Belustigung immer völlig sprachlos, 
wenn er eine meiner „technischen Karten“ abbekommt. 
Sie wird ihm also gefallen.



Dienstag, 2. April 2013

mein kreativer Monat März 2013

Es hat wieder viel Spaß gemacht, den Monat Revue passieren zu lassen.
Er stand diesmal etwas im Zeichen von Stress und Krankheit – 
sprich: ich bin nicht zu vielem gekommen.
Aber immerhin war das Wochenende mit den Hühnern doch produktiv, 
in Vorbereitung auf den Kunstmarkt in Lampertheim und 
mit Aufträgen von dort habe ich fleißig gewerkelt. 
Und Anfang März war mal wieder eine Theaterpremiere, 
die natürlich auch Zeit und Kreativität erfordert hat, 
auch wenn ich da mehr mit Pinsel und Farbe bzw. 
Nadel und Faden zu gange war als mit Papier.


Ein paar Napkin-Fold-Karten waren wieder dabei, 
ein paar Osterkarten. Dann ist da meine Karte fürs
 Frühlingsketting mit der fröhlich-zarten Blütenelfe.


Und zwei „Kinderzimmer“ - Drehkulissenkarten als Geschenke 
für Babies. Sie sind sooooo aufwändig und immer wieder sooo schön.
 Ich kann in der Collage nur einen Ausschnitt davon zeigen – 
ein Kinderzimmer hat eigentlich ein Deckblatt und 4 Zimmer, 
aber das würde den Rahmen sprengen. 


Danke also wieder an Ingrid von AnnasArt 
für den Ansporn zu dieser Aktion "mein kreativer Monat".


Osterkarten mit Ausblick

Ein paar Osterkarten habe ich doch dieses Jahr auch gewerkelt, nachdem ich zum Resteklauben bei der Manufaktur Renke im Süden von Köln vorbei gefahren bin. Das Feld war zwar schon ziemlich abgegrast, aber ein paar Stempel sind in meinen Einkaufskorb gehüpft, und vorher hatte ich schon online geschoppt. Zusammen ergibt das dann:

Osterkarte mit Kuckloch

Die runden Stempel sind übrigens genau in der Mitte des Loches, das sieht man hier schlecht, weil sich die Karten beim Knipsen etwas aufgeklappt haben.


Die witzige Idee mit dem Fenster für den runden Stempel ist von Annel. Die Eierreihe sieht so einfach aus. Es sind aber einzelne Stempel von Renke, Hero Arts und von Bettys Creations. Also habe ich sie alle einzeln mit Stempelsetzer platziert, damit sie nett in einer Reihe stehen.


Diese Hasensilhouette gefiel mir richtig gut. Ostern ist für mich ja eigentlich ein ausschließlich christliches „Event“ und hat mit Hasen nichts zu tun. Aber diese sind nicht kitschig. Damit kann ich dann doch (und ganzjährig) was anfangen.

Hintergrund mit der Andruckwalze rollen

Anfang März haben wir uns mit einigen Hofhühnern aus ganz Deutschland getroffen, um miteinander zu werkeln und uns gegenseitig einiges beizubringen.
Eine Andruckwalze hatte ich schon lange, und gewischt habe ich auch schon ganz lange. Aber was Annel uns gezeigt hat, hat mir Welten geöffnet. Und das ist dabei herausgekommen.


Ich fand den Platz unter dem Baum zu kahl, also habe ich diese Blümchen drunter gestempelt. Und dann sahen die doch so fehl am Platze aus vor dem schwebenden Hintergrund. Also habe ich die gleiche Karte nochmal gemacht ohne Blümchen und bin damit doch zufriedener.


Das Brayern hat echt Spaß gemacht. Also habe ich es mal schräg versucht. Die Bäume davor habe ich jeweils einmal eingefärbt und dann mehrfach abgedrückt. Ich liebe diesen schwebenden Eindruck von nebligem Wald.


Der kleine Stempel mit Akazie und Elefanten ist ein selten genutzter Schatz. Ich habe einfach den Grund abgeklebt und dann mit braun kräftig die Savanne gebrayert. Man sieht den Ansatz vom Stempel kaum noch. Und der Sonnenuntergang glüht am Horizont. 


Und das Geheimnis? War so einfach. Wenn man die Andruckwalze kräftig eingefärbt hat, dann rollt man nicht gleich über die entsprechende Karte sondern "verschwendet" man erstmal tüchtig Farbe, indem man erst 2 Runden auf ein Schmierpapier rollt, bevor man an das Projekt geht. Dadurch werden die Farbverläufe zarter und kontrollierbarer. Ich kann mehrere Farben nacheinander auftragen, die zusammen ganz viel Tiefe erreichen, ohne dass die Farben zu dunkel werden. Meine Andruckwalze wird jedenfalls jetzt nicht mehr verstauben.