Anfang März
haben wir uns mit einigen Hofhühnern aus ganz Deutschland getroffen,
um miteinander zu werkeln und uns gegenseitig einiges beizubringen.
Eine
Andruckwalze hatte ich schon lange, und gewischt habe ich auch schon
ganz lange. Aber was Annel uns gezeigt hat, hat mir Welten geöffnet.
Und das ist dabei herausgekommen.
Ich fand den
Platz unter dem Baum zu kahl, also habe ich diese Blümchen drunter
gestempelt. Und dann sahen die doch so fehl am Platze aus vor dem
schwebenden Hintergrund. Also habe ich die gleiche Karte nochmal
gemacht ohne Blümchen und bin damit doch zufriedener.
Das Brayern
hat echt Spaß gemacht. Also habe ich es mal schräg versucht. Die
Bäume davor habe ich jeweils einmal eingefärbt und dann mehrfach
abgedrückt. Ich liebe diesen schwebenden Eindruck von nebligem Wald.
Der kleine
Stempel mit Akazie und Elefanten ist ein selten genutzter Schatz. Ich
habe einfach den Grund abgeklebt und dann mit braun kräftig die
Savanne gebrayert. Man sieht den Ansatz vom Stempel kaum noch. Und
der Sonnenuntergang glüht am Horizont.
Und das Geheimnis? War so einfach. Wenn man die Andruckwalze kräftig eingefärbt hat, dann rollt man nicht gleich über die entsprechende Karte sondern "verschwendet" man erstmal tüchtig Farbe, indem man erst 2 Runden auf ein Schmierpapier rollt, bevor man an das Projekt geht. Dadurch werden die Farbverläufe zarter und kontrollierbarer. Ich kann mehrere Farben nacheinander auftragen, die zusammen ganz viel Tiefe erreichen, ohne dass die Farben zu dunkel werden. Meine Andruckwalze wird jedenfalls jetzt nicht mehr verstauben.



