Dienstag, 27. Dezember 2016

unsere Adventskalender von uns für uns

All die Jahre habe ich immer wie wild Adventsklnder für di ganze Familie gebastelt und gefüllt. Dieses Jahr natürlich auch.

Mein Mann bekam – wieder am Treppengeländer zum Schlafzimmer – eine Krimigeschichte. Die einzelnen Tage kamen in große quadratische Umschläge, die ich an eine Leine geklammert habe. Aber dann habe ich keine Zahlen drauf geschrieben sondern eine Idee umgesetzt, die ich bei Pinterest gesehen habe: da er Mathematiker ist, habe ich jeweils eine kleine Rechnung aufgestellt, damit er den richtigen Umschlag erst rausfinden musste.


Meine Tochter hat in diesem Jahr angefangen, Tee zu trinken. Also bin ich in den Teeladen gestiefelt und habe divers Teeproben und -Packungen gekauft, die ihr schmecken könnten. Da meine tags ja an den Bändern an der Wohnzimmertür hingen – von innen -, gab es diese Bänder auch von außen. Ich habe also Butterbrottüten bestempelt und die Tüten dann an die andere Seite der Tür geklammert. Eine fette Glocke und einen Zweig in die Mitte. Es sah toll aus:


Mein Sohn wünschte sich – wie immer – Lego. Er suchte sich ein kleines Paket aus,
in dem netterweise keine richtig großen Teile waren. Also bekam er lauter kleine Schachteln mit Zahlen, er wollte es auch gar nicht aufwändig.


Und dann dacht ich so: ich mache das immer für ganz viele Leute. Ich hätte doch auch so gerne mal … und habe das auch vorher mal in der Familie „gemurmelt“.
Das Ergebnis hat mich umgehauen. Jeden Tag kam irgendwas von einem der Drei Lieben – ein Zettel auf dem Frühstücksbrett, eine Mail mit einer Geschichte, eine WhatsApp-Nachricht voller Herzen, ein Rätsel, … Es war UMWERFEND!!!!!

Hier in paar Beispiele:









Danke, Ihr Lieben, dass Ihr meine Familie seid!
Ihr seid die Besten!!!!!!!!!


Donnerstag, 22. Dezember 2016

2 Weihnachtsgeschenke in (Klo)rollenbüchern

Grade habe ich noch was gefunden beim Stöbern, das ich unbedingt 
zeigen muss. Mein geliebtes Theater – die Neue Bühne Darmstadt – 
hat in dieser Winterspielzeit ein eigenes Stück gezeigt: die erste 
Hälfte der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende. Ich sage Dir: 
EIN Traum! Diese Kostüme!!! Und die Geschichte ist mit so viel Liebe 
zum Detail und so viel Augenzwinkern umgesetzt, dass man sich 
am Ende wirklich wünscht, sie wäre unendlich.

Ich überzeugte die Klassenlehrerin meines Sohnes (Schwerpunktklasse 
Theater!), dass sie das uuuunbedingt mit ihren Schülern ansehen muss, 
und besorgte auch gleich die ganzen Karten. Tochter Hannah war 
mit mir in der Premiere und verkündete SOFORT, dass sie nochmal hin 
will. Und so besorgten wir noch 2 Karten mehr – eine für ihre beste 
Freundin zum Geburtstag und eine für unsere unbezahlbare Claudia, Nachhilfelehrerin unserer Kinder und eine ganz feine Person.

Diese beiden Theaterkarten wanderten nach bewährter Manier in 
(Klo-) Rollenbücher. Für Claudia war das erste. 

Klorollenbuch

Im ersten Schub steckte die Theaterkarte, im zweiten stand 
ein Briefchen. 


Das blaue Schneekristallpapier sprang mir gradezu entgegen. 
Ich kombinierte es mit einem weiteren Designpapier und mit dunklerem 
Blau für die „Fassung“. An dieser Seite benutzte ich eine Baumreihenbordürenstanze (was´n Wort ...) In die Ecken der beiden
Schübe stanzte ich viele keine Sterne und klebte sie überall auf die 
Seiten der Schübe.


Auch das Griffloch war ein Stern.


Ich liiiiebe diese wilden Bändertüddel.


Und vorne drauf kam von Herzen unser „Danke“.


Das zweite Rollenbuch war also für die Freundin. Hier habe ich 
die Baumreihe doppelt gearbeitet und noch braunes Papier 
dazu genommen.


Ansonsten ist die Bauart außen und innen ziemlich gleich.



So sieht es noch mehr wie ein nächtlicher Wald mit Sternenhimmel aus.


Dazu ein Glückwunsch …


und wieder ein Bändertüddel. Dazu ziehe ich meistens eine draht-
verstärkte Papierkordel durch die Eyelets und lege in die Verdrehung 
einfach verschieden lange Bänderstückchen ein. Die Drahtenden 
werden dann noch „aufgeschneckt“.


Ich habe mich nach langer Zeit mal wieder so richtig ausgetobt.

Dienstag, 13. Dezember 2016

kleiner Origamistern

In Apotheken bekommt man im Dezember immer Werbegeschenke wie 
Kalender und anderes. In meiner Apotheke gab es dieses Jahr eine 
Dose mit verschiedenen Tees. Und darauf klebte der kleine Stern aus
Zeitungspapier, den man in der Mitte sieht. Eine Mitarbeiterin der
Apotheke hat Hunderte davon gefaltet!

kleiner Origamistern

Er hat mich sofort elektrisiert. Aber heutzutage bietet das Netz 
nahezu alles, was man sucht. Also auch eine Anleitung für den 
Stern. Man braucht ganz dünnes Papier, das zwei verschiedene 
Seiten zeigt. Es ist ziemlich viel Falterei, aber das Ergebnis ist 
zauberhaft.

Sonntag, 4. Dezember 2016

mein kreativer Monat November 2016

Für einen Markt sind ein paar weihnachtliche Explosionsboxen
entstanden, und einige liebe Menschen haben einen Pocket Letter
Adventskalender bekommen.


Am meisten Spaß (und Arbeit) hat aber der
Stock-Kugel-Baum gemacht.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

ein Klavier aus Papier

Am 1. Advent haben wir eine ganz wunderbare Kantate mit dem 
Ensemble gesungen – BWV 62 „Nun komm, der Heiden Heiland“,
die unbekannte Variante. Und wie immer bekam unsere 
Chorleiterin eine Dankeskarte von uns Aktiven.

Diesmal habe ich eine PopUp-Boxkarte gemacht. Sie hatte schonmal 
eine, die übliche Form quadratisch. Aber diese hier ist anders (ich 
habe ja den Ehrgeiz, dass sie jedesmal eine andere Kartenform 
bekommt): Die Karte ist rechteckig, hat kein Band drumrum (würde 
nicht passen) und eine verkürzte Vorderseite.


Und darin befindet sich – ein Klavier. Bzw. 
die Karte IST das Klavier.

PopUp-Boxkarte als Klavier

Das Designpapier ist ein bisschen vintage und hat diese Schnörkel. 
Ich habe nur die Ecken abgerundet und außen die Klavierpedale 
aufgemalt.

Die Tastatur ist geprägt und angemalt, an den Innenstegen tanzen 
eigentlich „nur“ die Noten.


Für den Notenständer habe ich die erste Seite der Partitur unserer 
Kantate gaaaaaanz klein gezogen und ausgedruckt. Die Partitur 
ist ein bisschen wie ein aufgeschlagenes Heft gebogen. Und die rechte 
untere Ecke ist so abgeknickt, wie Meike es immer macht, damit sie 
beim Dirigieren schnell umblättern kann. Darüber hat sie sehr gelacht.


Ich finde es toll, dass Meike jede meiner Karten immer so lange 
stehen lässt, bis das nächste Konzert mit Kantate und Karte kommt – 
und zwar auf ihrem echten Klavier zu Hause. Da steht nun – noch 
bis zum 26.2.2017 – ein Klavier auf einem Klavier.