Wie
bespaßt man seine Schulkinder in diesen endlos fürchterlich langen
Sommerferien? Nachdem unser Urlaub rum war, blieben mir noch 3
Wochen, die ich sinnvoll füllen musste. Also habe ich für unsere
und die Kinder von Nachbarn und Freunden „Sommer-Kreativ-Tage“
angeboten. Jede Woche 3 Vormittage irgendein Bastelangebot.
An
diesem Tag hatte ich 2 alte Gläser rausgekramt, die mal eine liebe
Bastelfreundin von mir gestaltet hatte. Das eine ein klassisches
altes Weckglas, das sie mit Serviette und Trockenblumen gestaltet
hat.
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| Windlichter aus Weckgläsern |
Das
andere ein Kleines – etwa so groß wie ein Hippglas – ganz zart
nur mit einer künstlichen Buchsbaumranke und weißer Statize
geschmückt.
Vor
allem das Große steht bei mir in jedem Herbst im Toilettenfenster
neben der Haustür und leuchtet, sobald es dunkel wird. Nun habe ich
also alle möglichen Weck-, Konserven- und Nutellagläser zusammen
gesucht, meine Serviettenschachteln geöffnet und 3 Kinder mit Schere
und Serviettenleim bewaffnet.
Als
Material zum Schmücken fanden sich in meinem Keller getrocknete
Blüten und Blätter, Eicheln und andere Früchte und jede Menge
künstlicher Blumen und Ranken. Zur Befestigung haben wir meistens
feinen Schmuckdraht genommen. Und das ist dabei rausgekommen:
Die
Mädels haben zunächst mal die Igelserviette verarbeitet,
das war
wohl der „Süüüüß!“-Faktor …
Tobias
und ich haben derweil 2 Gläser mit dieser leuchtend roten Rose und
künstlichen Rosen geschmückt. Eins davon hat kurze Zeit später
seine Patentante bei ihrem Lampion-Fest geschenkt bekommen.
Dann
kamen die Mädels so richtig in Fahrt, und es folgten noch diese drei
Gläser:
Ganz
schlicht dieses 6-eckige Glas mit den Blumenkübeln und dazu
künstliche Efeuranke.
Auf
dieser Serviette waren Sand und Steine zu sehen, die hier mit grauem
Kreuselband und echten Federn kombiniert wurden.
Und
schließlich bekam diese kleine Toscana-Szene
die leuchtend blauen
Blumen als Zugabe.
Ich bin immer wieder begeistert, was dabei rauskommen kann,
wenn man Kinder (jeden Alters) einfach mal machen lässt.










