Arbeit,
Arbeit, Arbeit, Arbeit … Aber das ist ja gut,
so kommen die ganzen
Stempelkäufe wieder rein.
Nur mache ich mich deshalb hier grade ein
bisschen rar ...
Jedenfalls
gibt es dieses Jahr im Hühnerhof wieder einen
Adventskalender. Jeden
Tag zeigt ein anderes Huhn eine
Bastelanregung. Heute nun bin ich an
der Reihe, darf/muss
also wieder mal einfach basteln und zeige Euch
eine
Papierlaterne, die ich schon vor 25 Jahren so gebaut hatte.
Nur
hab ich dann verlernt, wie man mit Zirkel und Lineal ein
regelmäßiges
5-Eck baut. Aber jetzt – im Zeitalter des Internet -
findet man
einfach alles. Und so zeige ich Euch hier dieses
wunderschön
leuchtende Sternen-Laternchen.
Als erstes
der Link, wo die Anleitung für das 5-Eck steht –
das ist ganz
einfach! Wirklich! Einfach loswerkeln
und der Anleitung folgen.
Ich habe
meinen Radius Pi mal Daumen bei 4,2 cm gewählt
und bin damit
interessanterweise genau bei einer Kantenlänge
von 5 cm
rausgekommen. Und weniger sollte man wegen der
Kerzenflamme drin auch
nicht wählen. Größer geht natürlich.
1.
Herstellen der Schablone:
Das macht
Ihr einfach mithilfe der Anleitung aus Mathepedia.
Zusätzlich ist
ganz wichtig, dass Ihr möglichst exakt an allen
5 Seiten die Mitte
markiert.
2.
Herstellen der Einzelteile:
Wahrscheinlich
sieht diese Laterne in Gelb noch viel leuchtender
aus. Aber das habe
ich nie ausprobiert. Für mich sind diese
Laternen rot … Ihr nehmt
also (rotes) Tonpapier (stärkeres
Papier geht auch, muss aber nicht,
soll ja schön durchscheinen)
und zeichnet Euch 11 Teile auf.
Nicht
vergessen, die halben Kanten zu markieren!
Jetzt nehmt
Ihr Falzbein und Lineal und verbindet bei
allen 5 Teilen die
Kantenhälften. Nun die Markierungen
wieder wegradieren. Wenn Ihr die entstandenen Ecken dann
umbiegt, sieht es
so aus:
3.
Montage der Laterne:
Ein 5-Eck
wird der Boden. Zunächst arbeitet Ihr nun den
unteren Ring aus 5
Elementen. Immer am Boden die Zacke
von innen und am Element die Zacke
von außen mit Klebstoff
einstreichen und dann die Zacke ankleben.
Dabei beide
Zacken leicht geknickt halten, dann sitzt es richtig gut
ineinander. Ihr müsst exakt arbeiten, denn sonst verzieht
sich die
Laterne in sich.
Ich habe
mich entschieden, die Laschenklebungen regelmäßig
zu machen, und
deshalb vor dem Schließen des unteren Ringes
die Laschen nach vorne
und hinten sortiert.
Jetzt könnt
Ihr die 5 Elemente auch seitlich aneinander kleben.
Dann folgt
der obere Ring. Ihr setzt ein Element zwischen
2 Laschen des unteren
Ringes und entscheidet dabei wieder,
wie Eure Laschen liegen sollen.
Ist das Element fest,
klebt Ihr die nach oben zeigende Lasche nach
innen fest.
Nach und
nach folgen dann die anderen 4 Elemente des
oberen Ringes. Immer die
oberste Lasche am Schluss nach
innen kleben – zur Sicherheit gegen
Verdreher …
Und
irgendwann sieht Eure Laterne dann so aus:
Bitte nochmal alle Klebungen kontrollieren, ist die Laterne
erstmal fertig, lässt sich nichts mehr kleben. Und jetzt?
Langweilig.
Da fehlt noch was. Wo kommen denn die Sterne her???
4.
Finish:
Jetzt
marschiert Ihr mit einem normalen Pinsel und Eurer Laterne
in die
Küche und schnappt Euch einfaches Haushaltsöl (Achtung –
nichts
nehmen, das einen starken Eigengeruch entwickelt. Die
Laterne wird
warm …). Damit ölt Ihr die ganze Laterne von
außen und innen ein.
An den Klebestellen zieht nämlich das Öl nicht
so gut durch das
Papier. Ich habe die Laterne über Nacht stehen
lassen, bevor ich sie
mit einem Küchentuch vorsichtig-kräftig
abgerieben habe, um das
überschüssige Öl abzunehmen.
Und dann?
Ein Teelicht – am besten eines nicht mit Aluhülle
sondern nur in einem Glas – anzünden und reinstellen.
Hier seht Ihr nur
die Kante vom Glas, aber die Laterne ist
ansonsten bis unten hin
erleuchtet. Voilá!
Und jetzt hoffe ich, dass Euch diese Anleitung
zum Nachbauen anregt und dass bald ganz viele Sterne
durch die Wohnungen leuchten.












