Eine liebe
Stempelfreundin hatte Geburtstag und sollte eine Kleinigkeit
bekommen. Als klassische Jägerin und Sammlerin lag das Geschenk auch
schon ganz lange bei mir. (ich hätte es fast nicht gefunden …). Anfang
April bei der Art Specially in Nijkerk nämlich ging ich an den Ständen
entlang, mein Blick streifte einen Ständer mit Clears und
eine Packung
mit ganz kleinen Fähnchenstempeln schrie förmlich:“ich
will zu Kai!“
Sie hat
einen ganz zauberhaften eigenen Stil und liebt es, auf ihren
relativ
schlichten Kompositionen irgendwo ein kleines Fähnchen oder
Herzchen
oder … unter zu bringen.
Nun mussten
die Stempelchen aber auch noch eine Verpackung bekommen.
Dazu fiel
mir der zu klein geschnittene Deckel für eine Explosionsbox in
die
Finger. Ich habe kurzerhand die Seiten nach innen geklappt und
hatte
so ein „Gefäß“ für die Stempel.
Aber wie
schließen? Ich habe eine „gate-fold“-Karte gemacht, also
eine
Karte, die sich wie ein Tor oder Fenster öffnet, und diese einfach
mit einem Band vor die offene Verpackung gebunden.
Passend zum
grünkarierten Papier habe ich ein zartes Rosenpapier
gewählt, weil der Grünton so gut harmonierte, alles ein bisschen
gewischt
und ge-vintage-t und ein paar Papierrosen auf der Front
verteilt.
Die Kelchblätter waren aus Resten des verunglückten
Exploboxdeckels gestanzt.
Und ein tag
mit Glückwunsch wanderte noch auf die Karte.
Das goldene Klämmerchen
hält nicht nur das tag sondern auch
insgesamt die Karte an der
Verpackung fest.
Kai hat sich
halb tot gfreut, dass die Fähnchen laut genug in
meine Richtung
geschrieen haben ...



