Witzig. Ich
mache ja normalerweise kein Blog-Hopping. Das raubt viel zu viel Zeit
– und mir auch Nerven, weil ich ja bei allem mit Stecker etwas
langsamer bin. Aber da habe ich doch über Sandy und Lücki zu Ingrid
gefunden – und dort eine ganz, ganz tolle Anregung entdeckt:
Schau Dir doch
nochmal die Bilder von Deinen Projekten des Jahres 2012 an und such
Dir dann für jeden Monat eines aus, das Dir besonders wichtig
war/Spaß gemacht hat/ … So jedenfalls verstehe ich ihr
Da hab ich
mich natürlich sofort in meinem persönlichen Daten-Nirvana auf die
Socken gemacht. Puh, das zu entscheiden, ist gar nicht so leicht. In manchen Monaten war Kreativrausch, in anderen völlige Flaute in Hirn
und Keller. Aber ich habe interessanterweise tatsächlich dabei sowas
wie Schwer- punkte in diesem Jahr entdecken können. Und die stelle ich
Euch jetzt vor. Witzigerweise
sind im ganzen Jahr nur 3 normale Karten dabei. Und das ist
symptomatisch. Ich mache gerne Karten. Aber noch viel lieber mache
ich besondere Karten, knifflige Faltereien, raffinierte
Schachteln, Ungewöhnliches zum Drehen, Klappen, Ziehen,
Schieben, Öffnen, Schließen, Stapeln …
Die erste
normale Karte stammt aus dem Januar und entstand beim „In
Windeseile“ vom Stempelhühnerhof zum Thema „besser ein eckiges
Etwas als ein rundes Nichts“:
Im Februar
habe ich mich – ich glaube nach einem Post von Angela65 – endlich
mal an die Dreieckskarte heran gewagt und war hin und weg von dem
Mechanismus und den Gestaltungsmöglichkeiten. (drehen und klappen)
Im März
habe ich dann floral-frame´s Februar-Workshop aus dem Stempelcafé aufgegriffen und wie eine Wilde wochenlang solche Schachteln mit
dicker, hohler Wand gebaut, verschiedene Größen, Wandstärken,
Papiere und Verzierungsstile ausprobiert (öffnen und schließen):
Im April hat
mich eine Freundin beauftragt, ihr eine Schachtel-Torte zu bauen. Aus
mehreren Mustern hat sie sich dann für die Schokoladentorte
entschieden (hatte ich ihr prophezeit, wollte sie vorher nix von
wissen, die wurde es dann aber doch …) (öffnen und schließen)
Eigentlich
den ganzen Frühling hindurch habe ich Papierreste zu Knöpfen
verarbeitet, nachdem dies Thema bei der Samstags-Inspiration im
Stempelhühnerhof war. Im Mai kam das dann so richtig in Fahrt, weil
mir nach und nach immer mehr Einsatzmöglichkeiten für diese kleinen
Hinkucker einfielen. Und dabei wurden endlich die Depots von
Designpapierresten etwas geleert, bis so ca. 400 Knöpfe fertig waren … (stapeln)
Im Juni
haben wir Klassenfest unserer Tochter zur Halbzeit der Förderstufe
gefeiert und dabei der Klassenlehrerin als Durchhalteorden einen
Theatergutschein geschenkt. Der steckt bei mir immer in so einem
stark vergrößerten „Klorollen“-Buch. (ziehen und schieben)
Im Juli habe
ich überhaupt kein Papier angefasst. Mitte Juli war nämlich
Premiere meines Leib- und Magen-Theaters (Neue Bühne Darmstadt), und ich habe nur noch an
der Nähmaschine gesessen, um die Kulissen fertig zu stellen – und
dann sind wir 2 Wochen in Urlaub gefahren … (ziehen und schieben)
Im August
hat meine Chorleiterin mal wieder eine Bach-Kantate dirigiert und
dafür wie immer von mir eine Dankeskarte bekommen – und wie immer nix Normales sondern eine
Slidercard: (ziehen und schieben)
Im September
bin ich dann endlich dazu gekommen, eine Willkommenskarte zu bauen
für die Freunde, die nach 7 Jahren aus Tansania wieder gekommen
sind. (klappen) Weg aus dem Djungel ...
... hin zu deutscher Gemütlichkeit.
Im Oktober
nahen nun eindeutig die Weihnachtsmärkte mit dem entsprechenden Produktionsdruck – es wird weihnachtlich. Mal wieder eine normale
Karte. Da habe ich ganz viel mit der Technik rumprobiert: flächigen
Stempel mit verschiedenen Kissen betupfen, Wassernebel drüber,
abdrücken, trocknen und dann ein überlappendes Motiv drauf
embossen. Das ist jedesmal wieder spannend, weil man nicht planen
kann, was dabei herauskommt.
Im November
habe ich eigentlich nichts gemacht außer Quadrate schneiden,
Quadrate falten, Kanten wischen, Sterne rollen, Sterne genau platzieren, Quadrate
aneinander kleben, Perlen auf Bänder wurschteln. Viele, viele Sterne
sind so aus meinen Fingern geschlüpft (klappen):
Und im
Dezember habe ich nach jahrelanger Jagd endlich meinen Engel gefunden
– ein ganz zauberhafter, sehr detailreicher Fotostempel von
flamingo art, der daraufhin aus lauter Liebe gleich auf fast 20
verschiedenen Karten gelandet ist:
Das war mein
kreatives Jahr 2012.
Spannend, sich so für ein Projekt pro Monat entscheiden zu müssen.
Danke auch hier nochmal, Ingrid, für diese tolle Anregung!
(Außerdem habe ich bei der Gelegenheit endlich gelernt,
Web-Adressen zu verlinken ... )
Ein kleiner Nachschlag am Tag danach: Ingrid, Dank Deiner wachse ich grade über mich hinaus. Jetzt habe ich doch mal soeben mit PicMonkey die Collage gebaut, sie bei mir mit Paintshop verfeinert, habe Deine beiden Aktionen hier verlinkt, habe mir Sandys Award vom Mai (!) geholt und verlinkt - und das alles in einer halben Stunde, ohne dass ich Tobsuchtanfälle hatte oder der Computer explodiert wäre ...
Hier ist sie also, meine erste Collage:
Ich werde sicher auch in Zukunft die kommentierte Fassung weiter bringen. Das ist einfach mein Stil. Aber das hier hat auch viel Spaß gemacht.
Spannend, sich so für ein Projekt pro Monat entscheiden zu müssen.
Danke auch hier nochmal, Ingrid, für diese tolle Anregung!
(Außerdem habe ich bei der Gelegenheit endlich gelernt,
Web-Adressen zu verlinken ... )
Ein kleiner Nachschlag am Tag danach: Ingrid, Dank Deiner wachse ich grade über mich hinaus. Jetzt habe ich doch mal soeben mit PicMonkey die Collage gebaut, sie bei mir mit Paintshop verfeinert, habe Deine beiden Aktionen hier verlinkt, habe mir Sandys Award vom Mai (!) geholt und verlinkt - und das alles in einer halben Stunde, ohne dass ich Tobsuchtanfälle hatte oder der Computer explodiert wäre ...
Hier ist sie also, meine erste Collage:
Ich werde sicher auch in Zukunft die kommentierte Fassung weiter bringen. Das ist einfach mein Stil. Aber das hier hat auch viel Spaß gemacht.













