Eine
Freundin wünschte sich ein Portobuch gegen ihr Chaos.
Dafür habe
ich wieder ein Taschenbuch gebaut, diesmal aber viel größer.
Und
dann gleich eins für mich hinterher, weil mir auffiel, dass ich
auch
unsere Briefmarkenaufbewahrung eigentlich nicht
sinnvoll fand.
Tütchengewurschtel …
Die
Grundkarte ist aus einem Bogen Mi Teintes geschnitten.
Das Papier hat
eine tolle Optik, eine toll strukturierte Oberfläche
und genau die
richtige Stärke für solche Projekte.
Ich liebe die dunklen Rottöne,
darum unser Exemplar so Ton in Ton:
Dieses
Büchlein hat nur 4 Taschen für die verschiedenen Briefmarken.
Die Seiten haben immer wieder den Stempel von der Vorderseite
in
Teilen irgendwo zu sehen. Und jede Seite ist mit der Markenart
beschriftet.
Die Kanten der Taschen habe ich mit ganz dunklem Rot gewischt, damit sie sich etwas von den Gesamtseiten abheben.
Dazu habe
ich mir einen großen Selbstbau-Stempel bei Feinkost Albrecht
gegönnt. Es hat mich schon immer genervt, dass genau für solche
Gelegenheiten immer der richtige kleine Stempel fehlt. Mit diesen
Mini-Buchstaben konnte ich mir die Worte für das Portobuch einfach
selbst setzen. Ist Gewurschtel, aber gut machbar.
Und ich
spare mir in Zukunft viel
Gewurschtel beim Briefmarkenaussuchen.
Wenn ich mir das so ansehe - eigntlich könnte ich auf die Schnörkel
noch ein paaaaar Minibrillies setzen ...


