Ich kann
wieder ein paar Pocket Letter zeigen. Diesmal hatte das Event
das Thema „Toys, Toys, Toys“. Ich fing etwa zeitgleich an, darüber
nach
zu denken, als mein Mann grade meinte:“Ich mag diese Dinger
nicht.
Die sind doch völlig nutzlos!“
Bei dem
Thema stellte sich sehr schnell der Gedanke ein: wieso ist ein
Spielzeug nutzlos??? Und damit war die Idee geboren: ich würde in
den
9 Taschen ein Spiel gestalten. Das kann für jemand, der seit 10
Jahren
professionell Spiele erklärt, ja nicht sooo schwer sein. Wars auch nicht.
Die Anleitung ist einfach: in jeder Tasche steckt die Regel für dieses
Feld,
und jeder Spieler muss alle 9 Felder einmal schaffen.
Also habe
ich mir als erstes den schönen großen Würfel-Hintergrundstempel
geschnappt, den ich in Holland gekauft habe, und habe 18 würfelige
Hintergrundkarten gestaltet. Mit der ebenfalls neuen ATC-Stanze ging
das echt schnell.
Jedes Feld
bekam nun eine Spielaufgabe und eine Farbe zugeteilt. Und
dann habe
ich Stempel gesucht, die zur jeweiligen Aufgabe passten. Der
Kopf zum
Personenraten - die Masken zum Pantomimespiel - die berühmten
Gebäude zum Stadt, Land, Fluss - der Clown zum Montagsmaler - der
Chor
zum Liederraten - die Hand für eine Geschicklichkeitsaufgabe -
der Text
mit Feder zum Dichten - die Würfel zum Wettwürfeln - die
Buchstaben zum
Wörter-im-Wort-finden.
Die Felder
sind numeriert und mit Magnet versehen, die kleinen
Spielsteine haben
auch einen Magneten, damit die Steine nicht
vom glatten Plastik rutschen.
Außerdem
gab es noch eine bunte Scheibe, die man nutzen kann, damit
jeder
Spieler eine der 9 Aufgaben ersetzen kann durch wahlweise eine
der
anderen. Der Spieler deckt dann das ungeliebte Feld damit ab und
wählt eine andere Aufgabe zum zweiten Mal.
Auf der
Rückseite gibt’s auch den Würfelhintergrund. Hier steckt in der
Mitte die generelle Spielregel, mein Brief, … Aber ein paar
Spielsachen
im klassischen Sinne habe ich auch noch gestaltet wie den
Teddy,
Fahrrad und Luftballons, …
Bei Freunden
habe ich diese Box für Werbeunterlagen für ein Auto
gerettet. Der
PL passt exakt in die Schachtel. Den Deckel habe ich
dann mit dem
bunten Spieleteppich-Papier abgedeckt und mit Washi
am Rand fixiert.
Einen Namen brauchte das Spiel dann auch noch.
Ich habe es einfach „9
stations“ genannt.
Ich habe
keine Ahnung, ob die Empfängerin überhaupt Spielerin ist,
aber es
hat unglaublich Spaß gemacht, den PL zu bauen.
Ihre Antwort
war wie erwartet ein klassischer PL mit einzeln getalteten
Karten mit
Spielsachen. Den Teddy und das Legomännchen finde ich
witzig,
Puppenkleid und Kreisel gehören dazu. Besonders finde ich das
Malbuchblatt mit den Stiften und sehr schön die alten
Puppenhaus-Szenen.
Reichlich Goodies auf der Rückseite runden den PL
ab.
Danke an Dom in Frankreich!




